Adiabatische Kühlung mittels Berieselung

spart Platz und ermöglicht Einsparungen bei Kälteanlagen

Mit adiabatischer Kühlung ist die beim Verdunsten einer Flüssigkeit auftretende Abkühlung der Flüssigkeit selbst und ihrer Umgebung gemeint. Diese Abkühlung wird dadurch verursacht, dass der Flüssigkeit und ihrer Umgebung die zum Verdunsten erforderliche «Verdunstungswärme» (Verdampfungswärme) entzogen wird.

Diese Abkühlung der Abluft (ABL) überträgt sich über den Wärmeaustauscher (WAT) auf das Wasser/Glykol-Gemisch, welches dann im Kreislaufverbundsystem (KVS) genutzt wird, um die Aussenluft (AUL) abzukühlen.

Bei einer adiabatischen Kühlung mittels Berieselung wird der ganze Wärmeaustauscher mit Wasser berieselt. Durch die grosse Oberfläche der Wärmeaustauscher und die gute Wärmeübertragung wird die Verdunstung des Wassers begünstigt und ist daher am Effizientesten. Zudem ist diese Methode auch sehr platzsparend, was sich auch auf die Kosten der Lüftungsanlage auswirkt.

Alternativ kann die adiabatische Kühlung auch mit Sprüh-Befeuchtung realisiert werden, indem Befeuchtungs-Wasser mit Sprühdüsen im Lüftungsgerät vernebelt werden. Allerdings braucht diese Technologie mehr Platz.

Sollte zusätzlich eine Kälteanlage zur Anwendung kommen, weil adiabatische Kühlung nicht ausreicht, um die AUL auch zu entfeuchten, kann die Kälteanlage massiv kleiner dimensioniert werden, was nicht nur die Investitionskosten reduziert, sondern auch die laufenden Kosten tiefer hält und ökologische Vorteile bringt.

Siehe dazu auch Mehrfachfunktionale WRG mit integrierter Kälteanlage.